Eine Kur für höhere Vitalität

Der Bewegungsapparat ist angekratzt, versteift, überall treten Schmerzen auf. Vielleicht verschreibt Ihr Arzt Physiotherapie. Vorteilhafter dürfte eine mehrwöchige Kur sein. Dort durchläuft man schliesslich eine Eintrittsuntersuchung, Behandlungen und am Ende kann ein Fazit gezogen werden.

Einer solchen Behandlung hat sich unser Reisejournalist in Franzensbad unterzogen. Der berühmte Kurort im Westböhmischen Bäderdreieck Tschechiens genießt hohen Bekanntheitsgrad für seine mineralreichen Heilquellen und SPA-Behandlungen. Die Geschichte Franzensbads reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück, indem die heilenden Eigenschaften seiner Quellen entdeckt wurden. 

Die Hauptbehandlungen in Franzensbad schließen Hydrotherapie, Peloidtherapie (die Verwendung von Heilschlamm), Kohlendioxid-Bäder, Trinkkuren, Inhalationstherapien und physikalische Therapien ein. Diese Anwendungen zielen darauf ab, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, des Bewegungsapparates, gynäkologische Probleme und Stoffwechselerkrankungen zu behandeln.

Um den Bewegungsapparat zu stärken hat die Kurklinik einen umfassenden Behandlungsplan ausgearbeitet. Jeden Tag 4-5 Anwendungen wie Mineral- oder Moorbäder, Physiotherapie und Massagen oder Kälte-Einstrahlungen. Dazu kann das Thermalbad genutzt werden. 

Die Unterkunft im Hotel Adler ist einfach und liegt direkt am Kurpark. Es verbindet historischen Charme mit modernem Komfort und bietet direkten Zugang zu den Kuranwendungen. Das Hotel Adler ist direkt an einer lokalen Quelle angeschlossen. 

Natürlich vermag eine Kur nicht, zu zaubern. Der Erfolg hängt von der individuellen Gesundheitssituation ab. Meistens erfolgen allerdings signifikante Verbesserungen. Nebstdem regt die Kur in vielfältiger Weise zu einem besseren Umgang mit dem Körper an.

Eine Kur erfordert Disziplin, es heisst früh aufstehen und die Anwendungen wahrzunehmen. Falls ein Arzt die Behandlung empfiehlt, beteiligen sich oft die Krankenkassen an den Kosten. Zum Abschied erhält der Patient einen Arztbericht:

Eine Kur in Franzensbad fördert die Heilung und lässt gleichzeitig in ein historisches Ambiente eintauchen.

Eine kleine Reise in die Vergangenheit und persönliche Zeit für eine wundervolle Erholung eben!

Forever young

– oder alt werden, ohne alt zu sein

Forscher drehen die biologische Uhr zurück. Erste Resultate der modernen Jungbrunnen-Wissenschaft zeigen vielversprechende Resultate, auch für die Schweiz.

Tatsache ist das heutzutage, klingt aber utopisch; Forscher konnten nachweisen, dass man Alterungsprozesse zu überlisten und verzögern vermag. Älter werden sei in der Tat ein «reversibler Prozess», erklärt David Sinclair, eine Größe der Altersforschung. Wiederholt belegte der Ko-Direktor des Paul F. Glenn Center for Biology of Aging Research an der Harvard Medical School, dass gewisse Jungbrunnen keine Phantasiegebilde sind. Überdies vermutet der Harvard-Professor für Genetik, dass jemand, der heute lebt, der erste Mensch sein wird, der seinen 150. Geburtstag feiert – auch er eine Koryphäe bezüglich «Dauerhaftigkeit von Leben».

Zuversichtlich sieht sich auch CEO Rob Konrad Maciejewski bei Biolytica in Zug: «Wer heute zwischen dreissig- und vierzigjährig ist, kann auf eine Lebenserwartung von über hundert Jahren zählen», hebt er im Gespräch mit der Weltwoche hervor.

Neuzeitliches Methusalem

Damit präventiv orientierte Kliniken, Ärzte oder Gesundheitscoachs vorteilhaft wirken können, erstellte Maciejewskis Firma eine Datenplattform. Diese Plattform erlaubt es, Gesundheitsdaten aus verschiedenen Quellen wie Genetik, am Körper getragene Geräte zum Erheben von Gesundheitsdaten oder Ernährungsgewohnheiten positiv zu verdichten, zu visualisieren und analysieren. So entspringe ein genaueres, bzw. gesteigertes Verständnis über verschiedene Vorgänge im Körper, welches die Grundlage der Prävention von Krankheiten und zur Optimierung der Gesundheitsdauer zukommen lasse, äussert sich Maciejewski und meldet damit eine ehrgeizige Zielsetzung an. Nämlich, dass 75-Jährige eine Lebensqualität wie 50-Jährige haben werden, ohne chronische Krankheiten wie Demenz, Krebs, Parkinson oder Diabetes.

Viele unternehmerische Initiativen für die Langlebigkeit würden schon in der Schweiz bestehen, sagt Maciejewski. Geplant sei in Zug oder Basel ein Hochschulgeände für Forschungen dieser Art.

Auf dem Gebiet der Anti-Aging- Untersuchung setzt sich auch das Start-up Amazentis ein. Es wirkt in der Westschweiz, und arbeitet mit dem Centre hospitalier universitaire vaudois und mit Nestlé Health Science zusammen. Die 2007 von ETHL-Forschern gegründete Firma beabsichtigt, sich der Atrophie (Muskelschwund) im Alter entgegenzustellen und entwickelte dazu Nahrungsergänzungsmittel. Erste Studien zeigen, dass damit die Konstitution von Muskelzellen verbessert werden kann.

Zum zeitgemäßen Methusalem fördern auch ETH-Forscher einiges zutage. Gemeinsam mit Kollegen der Harvard Medical School und der University of Liverpool konnten sie aufzeigen, dass Rilmenidin, ein Mittel gegen hohen Blutdruck umgeformt werden kann, um die individuelle Lebensdauer auszudehnen. Tiere, die mit Rilmenidin behandelt wurden, lebten zirka 20 Prozent länger als jene in einer anderen Kontrollgruppe. Als Forschungsmittel werden Collin Ewald (ETHZ), Gründer der Swiss Society for Aging Research vom Schweizerischen Nationalfonds, während sechs Jahren Fördergelder in Höhe von 2,6 Millionen Franken erteilt.

«Wir sind längst über das Stadium der Hoffnung und Versprechen hinaus.»

Big Pharma mochte bisher zwar nur vereinzelt auf die Forschung gegen das Altern aufspringen. Besagte Arzneimittelindustrie verdiene ja an jenen Geld, die früh erkrankten sowie daraufhin ein Leben lang auf Medikamente angewiesen seien, erzählt Maciejewski, dessen Start-up über fünfzig Angestellte global beschäftigt, hiervon vier in Zug.

Allerdings aufgesprungen sind immerhin Forscher von Roche. Diese fokussieren sich «auf die Verlängerung der Gesundheitsspanne – und nicht auf die Verlängerung der Lebensspanne», begründet Henri Jasper, Principal Fellow, Immunologie-Forscher bei Roche-Tochter Genentech. Dies sei das «bei weitem wesentlichere Ziel der Alternsforschung und Wissenschaft der regenerativen Medizin». Die letzten Jahre und Jahrzehnte des Lebens gesund zu verbringen, sei für zahlreiche Menschen der allergrösste Wunsch.

Roche und Genentech wirkten laut Jasper zuoberst an der Alternsforschung. Dabei zählt er konkret die Suche nach Regeneration von Zellfunktionen in Organen und Geweben sowie die Verbesserungen von Prozessen auf, die bei entzündlichen, altersbedingten oder chronischen Erkrankungen gehindert sind. Viele altersbedingte Erkrankungen könnten davon profitieren, wie beispielsweise die Wiederherstellung der Lungenfunktion bei fortschreitenden Erkrankungen  wie idiopathischer Lungenfibrose oder die Umkehrung der Degeneration bei Alzheimer.

«Wir sind längst über das Stadium der Hoffnung und Versprechen hinaus», bekundet Nir Barzilai, der das Institut für Altersforschung am New Yorker Albert Einstein College of Medicine leitet. «Zwar können wir dem Tod immer noch nicht entfliehen, doch lernten wir, ihm zuvorzukommen,» Dessen ist der israelisch-amerikanische Mediziner gewiss, der sich seit dreissig Jahren mit der Wissenschaft der Altersverhinderung beschäftigt.

Hirn aufmöbeln, Muskeln entwickeln

Hinsichtlich des Auffindens von solch überaus vorteilhaften Lebensbrunnen bestehen weltweit bereits vielversprechende Ergebnisse. Ein britisch-italienisches Forscherteam fand bei Hundertjährigen gar ein Anti-Aging-Gen, welches das biologische Alter des Herzens nachweislich um zehn Jahre zurückzudrehen vermag. Dadurch liessen sich in einer Petrischale verwelkte Hautzellen eines 101-Jährigen zurückverwandeln, sodass diese sich verhielten, als wären sie nie zuvor gealtert. In einem Labor in Boston vermochte man es, alten und blinden Mäusen nicht nur ihre Sehfähigkeit wiederzugeben, sondern auch das Hirn zu verjüngen und die Muskelkraft neu aufzubauen.

Dass die Verlängerung des Lebens kein Hirngespinst ist, zeigt auch ein Blick auf die Statistik: Von 1900 bis 2020 verdoppelte sich die Lebenserwartung mindestens und ergibt heute durchschnittlich 73,4 Jahre. Die Kosten solcher Verlängerungen sind indes immens; dies nämlich in Form degenerativer und chronischer Erkrankungen; Krebs, Diabetes, Alzheimer, um nur einige zu schildern.

Altern und seine Kosten – über Sinn und «auf Kosten von was?»

Macht es hier noch Sinn, und lässt es sich ethisch verantworten, Leben unter allen Umständen auszudehnen? Entschieden äussert sich Andrew Steele dafür. Er hätte nach seinem Physikstudium an der Universität Oxford erkannt, dass das Altern die bedeutendste wissenschaftliche Herausforderung unserer Zeit sei und beschloss auf Computerbiologie, umzusatteln. Der Kampf gegen Alterung, ist er der Meinung, solle menschliche Beschwerden während des Lebensabends verringern, Gebrechlichkeit, Krankheit und kognitiven Zerfall abwenden sowie die Gesundheit, Selbständigkeit und Würde von Menschen hohen Alters erhalten. Seele weiterhin; «jeder moralische Einwand gegen Kuren während des Alterns müsste schwerwiegender sein als jene enorme Belastung durch Tod & Leid sowie die hohen wirtschaftlichen Kosten des Alterns, um wirklich gewichtig zu sein.»

Inzwischen gewähren Investoren Milliarden, um sich dem uralten Traum der Verjüngung anzunähern. Die betreffende Branche wird bis 2025 einen Marktwert von 610 Milliarden Dollar erlangen, eine Branche gemacht für ihren eigenen Aufschwung. Dies verkünden zumindest Experten. Auch die Versicherungswirtschaft weist ein ökonomisches Interesse daran auf. Dank verjüngenden Ergebnissen hofft sie, Gesundheitsprobleme vermeiden zu können. Sogar die saudische Königsfamilie investierte mit einer Milliarde Dollar und möchte so im eigenen Land Diabetes bekämpfen, und zwar mittels der Hevolution Foundation.

Investoren bringen Milliarden ein, um dem Traum von Verjüngung näher zu kommen.

Damit soll sich eine landesweite Datenbank anbahnen, die erste individualisierte Karte der saudischen Gesellschaft soll genetisch dokumentieren. Wobei sich westliche Kritiker an der Vorschrift monieren, genetische und persönliche Informationen einzuspeisen. Ebenso ehrgeizig zeigen sich Forscher der Methusalem-Stiftung aus Virginia, allerdings sind ihre Bestrebungen weniger fragwürdig. Sie beabsichtigen in sieben Jahren die «neunzig zu den neuen fünfzig zu machen». Erzielen möchten sie das mit der regenerativen Medizin und Gewebezüchtung.

Ferner nehmen auch bekannte Silicon-Valley-Manager an der Forschung in Richtung «Jungbrunnen» teil, beispielsweise Paypal-Mitbegründer Peter Thiel und Larry Ellison von Oracle, die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page sowie Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Nicht hinter dem Berg mit seiner Berufung hält David Sinclair, der Vorreiter der Altersforschung, er fokussiert sich darauf, auch sein eigenes Altern zu verhindern oder wenigstens zu verzögern. Über ein Dutzend Unternehmen gründete er, um viel in diese zu investieren sowie, um Moleküle und Technologien für Langlebigkeit zu entdecken.

Zuweilen sorgen Langlebigkeits-Kauze für Schlagzeilen. Bryan Johnson, ein 45-jähriger Biotechunternehmer aus Utah beispielsweise. Um mindestens fünf Jahre reduziert habe er sein «biologisches Alter», merkte  er gegenüber dem Wirtschaftsmedium Bloomberg an. Nun habe er das Herz eines 37-Jährigen und die Lungen eines jungen Menschen. Seine Verjüngungskur kostete ihm immens viel. «Rund zwei Millionen Dollar jährlich» gab er an. Ein Team von «Verjüngungsärzten» und mehr als dreissig Gesundheitsexperten stellte er an. Er habe inzwischen die Haut eines 28-Jährigen. «Mit sichtbarem Resultat,» so Johnson.

Günstigere Alternativen, Generika und Selbstversuche

Ist der Einsatz fürs «Jungbleiben» an teuere Massnahmen gebunden?
«Nein, das muss nicht sein!» Denn es gibt noch ein gewisser Nir Barzilai. Dieser Mann bahnt eine Studie in großem Stil an, um zu prüfen, ob ein kostengünstige Diabetesgenerikum mit dem Wirkstoff Metformin, um Jahre die Lebensspanne verlängern kann. Zudem erklärt er, dass Pharma-Multis bei der Altersforschung allgemein zurückhaltend sind. Dies, da bei Anti-Aging-Produkten oftmals der Patentschutz abgelaufen sei.

Sofern das besagte Nachahmerprodukt jedoch für die entsprechende neuartige Indikation zugelassen würde, stiegen sicherlich avancierte Biotech- und Pharmafirmen ins Geschäft «mit dem langen Atem», nimmt Barzilai an. Als Mediziner möchte er allerdings nicht abwarten, bis besagte Präparate erstmals zugelassen sind. Als Selbstversuch verordnet er sich daher selber Medikamente, welche ihn jugendfrisch halten sollten.

Auf die Frage nach einem Geheimtipp antwortet er: «Informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt.» Aber dämpft daraufhin gleich meine Erwartungshaltung: «Die sind allerdings meistens sehr konservativ.»

Autorin, S. Keller
Quelle umformuliert aus «Die Weltwoche»

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Süsslich oder zartbitter, nussig und gesund

Ob auf Märkten schon fix fertig in Einmachgläsern oder roh für daheim zum Kochen, ob als pulverförmiger Extrakt, Tee oder in Tinkturen zur gezielten Vorbeugung und Behandlung von Beschwerden – abgesehen von ihrer hervorragenden Wirkung auf die Leber verbucht sie tolle Ergebnisse mittels Dominoeffekt. Weitere Organe und schliesslich den ganzen Körper erreicht dieser.

Als Nahrungsmittel zubereitet

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass sich die Knospen fest und prall anfühlen, und sie sollte schwer in der Hand liegen. Weder trockene Blätter oder braune Stellen noch Dallen sollte die Artischocke aufweisen. Ihr Stiel offenbart ebenso einiges über den Frischezustand, versorgt dieser doch das Gemüse doch mit Wasser. Die ganzen Blütenköpfe der dornenlosen Römischen, der früh geerntete venezianischen Artischocke und der herkömmlichen Sorte brät, kocht oder frittiert man.

Von 20 bis hin zu 45 Minuten werden alle Artischockensorten samt Zitronensaft-Spritzer in Salzwasser gekocht. Die Blätter zupft man darauf ab, der untere Teil wird mitsamt den Zähnen abgezogen. Der Geschmack einer ungewürzten gekochten Artischocke ist schwach und leicht umami. Normalerweise wird dazu eine Vinaigrette serviert. Oft finden Artischockenböden ebenso ihren Platz als Pizzabelag, diese wurden zuvor eingelegt.

Genießbar sind von den großen Artischocken die unteren fleischigen Teile der Hüllblätter, ferner die Korbböden auch als Artischockenherzen bekannt. Die geschlossenen Blüten unter den Blättern, das so genannte Heu, das zarte Härchen ausmacht, ist nicht essbar. Die kleineren, früh geerntete Artischockensorten, wie es beispielsweise auf der Gemüseinsel Vignole in der Lagune von Venedig Gang und Gäbe ist, können ganz gegessen werden, auch die mit dem Siegel der geschützten geografischen Angabe (g. g. A.) versehene, dornenlose Römische Artischocke.

Artischockenherzen feiern ihren Tribut als kulinarisch ausgesuchte Delikatesse. Frisch gekocht wie auch eingelegt oder in Dosen finden sie begeisterte Abnehmer, besonders zusammen mit Kräutern in Öl eingelegt zu mediterranen Antipasti-Tellern. Ferner wird zusammen mit Kräutern ein dunkelbrauner Digestif aus ihnen angefertigt, nämlich in Padua seit 1953 und «Cynar» lautend.

Gesundheitliche und heilende Wirkungen

Der Artischocke wird eine Appetit weckende, verdauungsfördernde und cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben. Aufgrund unterschiedlicher Wirkmechanismen soll deren Verzehr wirklich eine Senkung des Gesamtcholesterins um bis zu 12 Prozent ermöglichen. Es trifft also zu, dass sie eine gravierende Rolle bei der Vorbeugung gegen Arteriosklerose spielt. Der enthaltene Bitterstoff Cynarin regt den Stoffwechsel der Leber an. Daher finden ihre Blätter in Säften, Tees, Trockenextrakten und Tinkturen Verwendung. Ihre medizinische und diätetische Wirkung führt man besonders auf spezielle Flavonoide und Chinasäurederivate und ferner auf Polyphenole zurück.

Therapieformen mit Frischpflanzenextrakten aus Artischockenblättern haben sich besonders bei Verdauungsstörungen und Störungen des Fettstoffwechsels bewährt. Signifikant steigt die Bildung des schützenden Radikalfängers Stickstoffmonoxid an. Dies kann auch zu einem besseren Zucker- und Fettstoffwechsel führen. Ebenso Herz und Gefäße betreffende Erkrankungen und hier bereits erwähnte, gemeinsam auftretende Symptome können positiv beeinflusst werden.

Frischpflanzenextrakte aus der Artischocke entfalten nämlich im menschlichen Körper eine stoffwechselstimulierende Wirkung, die durch vermehrte Bildung des innen entstehenden Radikalfängers Stickstoffmonoxid verbunden ist. Was eine antioxidative Wirkung begünstigt und insofern auch den Stoffwechsel. Zudem stimuliert Stickstoffmonoxid die Aktivität und Bildung von Kraftwerken der Zellen. Schliesslich bedeutet dies eine beachtlich höhere Wirksamkeit des Stoffwechsels.

All dies führt zu einer Stärkung der Gesundheit, zum Aufschwung der Lebensqualität und des Wohlbefindens.

Nebenwirkungen

Menschen mit Reizdarm und in diätetischer Behandlung sollten Artischocken zumindest eingangs der Behandlung meiden. Ebenso meiden sollte diese Personengruppe; Bohnen, Erbsen, Lauch, Pilze, Zwiebeln und Kohlsorten. Denn diese Nahrungsmittel enthalten Fructane; das sind fermentierbare Kohlenhydrate, die schlechter aufnehmbar sind und Blähungen verursachen können.

Inhaltsstoffe

Artischocken enthalten in 100 Gramm rund 10,5 g Kohlenhydrate (davon 0,99 g Zucker), 0,15 g Fett und 3,27 g Eiweiß sowie 5,4 g Ballaststoffe. Der Energiegehalt beträgt 197 kJ (47 kcal). Die Artischocke birgt zahlreiche Vitamine. Sie enthält vor allem größere Mengen an Vitamin B9, C und K, es finden sich hingegen auch weitere B-Vitamine in nennenswerten Mengen vor.


Höhentraining für die Vitalität

Sich physiologisch an das Höhenklima anzupassen, bedeutet sein Verhalten zu ändern.

In den Bergen wird die Luft dünner. Das Konzept, dadurch seine Leistung zu steigern, findet zunehmend Anklang. Höhentraining benötigen Hochleistungssportler für ihre nächste Bergtour, allerdings auch Senioren und Menschen nach einer OP. Auch bei Übergewicht kann Höhentraining Abhilfe verschaffen. Oder möchte man sich gern fit fühlen und sich anderswie entspannen, verhilft die Sportart ebenfalls dazu.

Was genau passiert während eines Höhentrainings? Grundsätzlich kann man aktiv oder passiv trainieren. Während der passiven Variante atmet man die Höhenluft im Liegen ein. Durch den geringen Sauerstoffgehalt wird der Körper dadurch stärker gefordert: Die Atemfrequenz erhöht sich, der Stoffwechsel beschleunigt sich, und dadurch steigert sich die Durchblutung in den Muskeln.

Aktives Training bedeutet Laufband oder Radfahren in einem Fitnessstudio; dort jedoch in speziellen Höhenkammern, die mit Höhenluft versorgt werden. Der Kalorienbedarf steigert sich dadurch und führt zu vermehrtem Dopamin- und Serotoninausschüttung. “Das bringt gute Laune.”

Wie in einem Fitnessstudio wird bei den Anbietern von Höhentraining regelmässig trainiert. Auch ein temporäres Training ist möglich, als Vorbereitung für einen Wettkampf oder für eine Bergtour. Beim Höhentraining mehr Kalorien verbrannt, dadurch wird abgenommen.

Ferner obliegt es Sportler:innen und Aktiven, welche zur Höhe geneigt sind, ihr Verhalten im Vorfeld zu ändern. Der Körper gewöhnt sich so an einen bestimmten und hierzu günstigen Schritt-Atem-Rhythmus. Aber auch ihre Essgewohnheiten sollten sie gegebenenfalls unbedingt anpassen. Durch die Höhe erhöht sich die Zahl roter Blutkörperchen, so vermag man allmählich mehr Sauerstoff aufzunehmen. Eine weitere bedeutsame Rolle spielt hingegen auch der sogenannte VEG-Faktor, welcher bei Sauerstoffmangel entsteht. Deshalb werden solcherlei ambitionierte Haltungen und Aktivitäten nach einer gewissen Zeit belohnt, indem diese Menschen leistungsfähiger werden.

Im Spiegel werden die Erfahrungen eines solchen Höhentrainings als Vorbereitung einer Bergtour beschrieben:

Spiegelartikel: Höhentraining als Vorbereitung Mont Blanc Besteigung

Zu Recht Verruf von Milch? Keineswegs, aber…

«Milch macht müde Männer munter», möchte ein Werbe-Slogan aus früheren Generationen zusichern. Doch gerät Milch heute zunehmend in Verruf, da Milchzucker auch Bauchschmerzen oder Durchfall hervorrufen kann. Denn derzeit, wo das WEB alles und jedes Detail verbreiten kann, werden Ausnahmen leider auch als «die Regel» dargelegt.

Doch umgekehrt ist das Kleinreden ebenso schnell ausgelöst, und sollte man gerade hier nicht. Denn immerhin leidet ein Fünftel schweizweit an einer Laktoseintoleranz. Sie vertragen demnach keinen oder nur bedingt Milchzucker. Was können Betroffene dagegen tun?

Ein Beerenmix mit frischem Joghurt, duftender Milchkaffee als Muntermacher oder ein verführerischer Vanilleshake? Bei jeder fünften Person in der Schweiz lösen diese Köstlichkeiten alles andere als angenehme Gefühle aus. Sie leiden unter einem Mangel an Laktase und vertragen daher «keine» Laktose, bzw. «keinen» Milchzucker.

Ursprung – Laktasemangel

Das Verdauungsenzym Laktase zerkleinert den Milchzucker (Laktose) in die Bestandteile Galaktose (Einfachzucker) und Glukose (Einfachzucker als Traubenzucker). Über den Darm gelangen diese in die Blutbahn, um den Körper mit Energie zu versorgen. Unverdaut gerät die Laktose in den Dickdarm, an welchem Ort diese Bakterien vergären, sofern ein Mangel dieser Enzyme besteht (Laktasemangel). Diese Vergärung setzt Gase mit teils schmerzhaften Folgen frei, wie Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Letzteres, da durch den unverdauten Milchzuckeranteil im Dickdarm eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr in den Dickdarm besteht, aber auch durch die Vergärung.

Säuglinge und Kinder verfügen in der Regel über eine hohe Laktase-Aktivität. Die Laktaseproduktion sinkt hingegen, sobald Milch in der täglichen Ernährung einen weniger bedeutenden Platz einnimmt. Daher ein möglicher Mangel. Es treten auch ethnisch bedingt erhöhte Konditionen auf, bei vielen Asiaten beispielsweise; in der Literatur wird die Prävalenz der Laktoseintoleranz in Asien und auch in Afrika auf 80–100% geschätzt.

Nicht alle Milchprodukte «gleich voll mit Laktose»

Gewiss nicht ganz auf Milchprodukte verzichten müssen Betroffene. Nur ohne gezielte Auswahl und Augenmass beim Dosieren unterwegs, wird «das Fass zum Überlaufen bringen». Am meisten Laktose steckt in Milch und Joghurt. Hingegen nur Spuren davon beinhalten ihrer Natur nach gereifter Käse und Butter. Bedenkenlos ebnen sich demnach jegliche rustikale Chalet-Wege zum heimeligen Fondue- oder Raclette-Abend. Frischkäse wie Mozzarella, Feta, Quark oder Blanc battu sind allerdings schlechter verträglich.

Eine Vielfalt an Alternativen

Gänzlich Beschwerden ausfallen zu lassen, das vermag Laktose in geringen Mengen über den Tag verteilt oder in bestimmten Kombinationen durchaus. Denn äusserst viele Ersatzprodukte finden sich im Handel, wie laktosefreien Mozzarella, laktosefreie Kuhmilch und Kuhmilchjoghurts, Soja-, Mandelmilchjoghurts, Mandel-, Kokos-, Soja-, Reis- oder Hafermilch. Betroffene müssen also nicht ganz auf Milchprodukte verzichten.

Empfehlung echtes BIO

Seit über Hundert Jahren bekannt ist das Zitat von Paracelsus nun schon und bewahrheitet sich auch an dieser Stelle; auch viel mit Achtsamkeit hat es zu tun. Nicht nur auf die Menschheit beziehe ich es hier, sondern insbesondere auf die Tierwelt: «Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.» Trinken oder essen wir im Übermaß Milchprodukte, müssen umso mehr Kälber ihren Müttern entrissen und geschlachtet werden. Obendrauf schmerzhafte Trennungen neben zu vielen Schlachtungen sind das. Solche Schlachtungen erfolgen, weil deshalb zu wenig Milch für diese Kälber übrig bleiben. Demeter Milchprodukte beispielsweise und seriöse BIO-Bauern möchten diesem Übel entgegenwirken.

Tipps für den Alltag
  • 12 Gramm Laktose täglich (2.5 Deziliter Milch) sind meist gut verträglich.
  • Kombinieren Sie Laktose mit fett- oder eiweissreichen Lebensmitteln.
  • Auch Fertiggerichte, Backwaren und Süssigkeiten können Laktose enthalten.

Weitere nützliche Informationen zu Laktoseintoleranz, insbesondere zu kulinarischen Kombinationen, finden Sie beim Allergiezentrum Schweiz, der Stiftung aha; hier via Link auf «aha!»

Alt & gesund durch Ernährung– 10 Tipps

Nach einer «Studie der Harvard T.H. Chan School of Public Health»

Eine Studie untersucht Ernährungsverhalten von fast 120.000 Menschen. Ein Forschungsteam der Harvard T.H. Chan School of Public Health nahm sich der Problematik verschiedener Zivilisationskrankheiten an. In ihrer Studie haben die Forscher die Daten von fast 120.000 Personen im Alter zwischen 30 und 75 Jahren aus zwei großen Untersuchungen über insgesamt 36 Jahre hinweg analysiert.
Das Anliegen der Wissenschaftler: Herauszufinden, wie sich vier unterschiedliche Ernährungsformen auf die Lebenserwartung auswirken.

GESUNDHEIT UND STERBLICHKEIT –
Fazit & Analyse

Der Schwerpunkt der Analyse lag auf dem Effekt der Ernährungsstile auf die Gesundheit und die Sterblichkeit der Teilnehmer, auch die Qualität der Ernährung wurde anhand zuvor definierter Parameter beurteilt.

Die wohl kaum überraschende Erkenntnis: Menschen, die sich nährstoffreich ernährten, starben deutlich seltener früh – unabhängig ob es sich um Krebs, eine Herz-Kreislauf- oder Atemerkrankung oder eine neurodegenerative Krankheit wie Demenz handelte.

20 Prozent geringeres Sterberisiko

„Das oberste Teilnehmerfünftel bei der Ernährungsqualität hatte im Vergleich zum untersten Teilnehmerfünftel ein um 20 Prozent niedrigeres Gesamttodesrisiko “, fasst Ernährungsexperte David Katz gegenüber dem US-Nachrichtensender „CNN“ zusammen. Bei jeder der analysierten Ernährungsformen konnte dabei eine günstige Wirkung auf das (vorzeitige) Sterberisiko festgestellt werden, wobei die Ergebnisse sich kaum unterscheiden. Gemein ist allen, dass sie sich förderlich auf die körperliche und geistige Gesundheit – und somit auf die Lebenserwartung auswirken.

Damit zeigt die Analyse, „dass es mehr als einen Weg gibt, sich gesund zu ernähren und die damit verbundenen gesundheitlichen Vorteile zu nutzen“, so Katz weiter. Stattdessen gebe es verschiedene Möglichkeiten, eine gesunde Ernährung im Alltag umzusetzen. Allerdings gibt es eindeutige Grundpfeiler, die alle Ernährungskonzepte gemein haben:

  • Der weitestgehende Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol, verarbeiteter Kost oder Zucker,
  • ein geringer Anteil an tierischen Produkten sowie
  • der Fokus auf einer pflanzenbasierten Kost mit reichlich Gemüse, Hülsenfrüchten sowie hochwertigen, ungesättigten Fetten aus Nüssen, Samen, Saaten und nativen Ölen.

Ernährungsgewohnheiten lassen sich flexibel adaptieren

So können wir frei entscheiden, welche Ernährungsform uns am besten zusagt. Die Studie legt nahe, „dass wir sehr flexibel sein können, wenn es darum geht, unsere eigenen gesunden Ernährungsgewohnheiten zu entwickeln, die auf individuelle Ernährungsvorlieben, Gesundheitszustände und Kulturen zugeschnitten werden können“, erklärt Dr. Frank Hu, Leiter der Studie. Die Ergebnisse gelten übrigens unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder möglichen Vorrisiken wie einem hohen Body-Mass-Index, Tabakrauchen, zu viel Alkohol, zu wenig Sport, sowie DiabetesHerzinfarkt und/oder Krebserkrankungen in der Familie.

Selbst geringe Unterschiede zeigen großen Effekt

Und Hu liefert noch mehr gute Gründe für eine Ernährungsumstellung: „Es ist nie zu spät, sich gesunde Ernährungsgewohnheiten anzueignen, denn die Vorteile können erheblich sein, wenn es darum geht, die Gesamtzahl der vorzeitigen Todesfälle und die verschiedenen Ursachen für einen vorzeitigen Tod zu verringern“. Wie die Studienergebnisse zeigen, verringert sich das Sterberisiko bei bestimmten chronischen Erkrankungen bereits signifikant, wenn die Ernährung im Laufe der Zeit moderat umgestellt wird.

Selbst geringe Unterschiede in der Ernährungsweise der Probanden hatten einen großen Effekt auf die Gesundheit der Probanden. Teilnehmende, die ihre Ernährung um 25 Prozent verbesserten, konnten ihr Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, um sechs bis 13 Prozent verringern. Auch das Risiko an Krebs, Demenz oder einer Atemwegserkrankung zu sterben, war signifikant geringer.

„Die Verringerung der Sterblichkeitsrate bei Atemwegserkrankungen war sogar noch viel größer und verringerte das Risiko um 35 bis 46 Prozent “. Selbst das Risiko, an einer neurodegenerativen Krankheit wie Demenz zu sterben, sank nach der moderaten Umstellung der Essgewohnheiten um bis zu sieben Prozent.

Richtlinien stimmen mit Leitfaden der DGE überein

Übrigens stimmen die vier analysierten Ernährungsempfehlungen auch mit dem Leitfaden der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) überein. Die zehn Richtlinien lassen sich einfach in den Alltag integrieren:

1. Essen Sie vielfältig

Laut DGE sollten Sie sich abwechslungsreich ernähren und dabei besonderen Wert auf pflanzliche Lebensmittel legen.

2. Integrieren Sie fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag

Gemüse und Obst versorgen den menschlichen Körper mit Nähr-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Wer täglich drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst isst, könne so das Risiko für Herzkreislauf-, aber auch viele weitere Krankheiten senken.

3. Wählen Sie Vollkornprodukte

Lebensmittel aus Vollkorn enthalten mehr Nährstoffe, sättigen länger und die darin enthaltenen Ballaststoffe senken das Risiko für verschiedene Krankheiten.

4. Reduzieren Sie tierische Produkte

Maximal 600 Gramm Fleisch sollten Sie pro Woche essen, dafür aber täglich Milchprodukte zu sich nehmen, sowie ein bis zwei Mal pro Woche Fisch essen. So profitieren Sie am besten von den positiven Merkmalen dieser Lebensmittel.

5. Greifen Sie auf gesundheitsfördernde Fette zurück

Fette und Öle haben eines gemeinsam: ihren hohen Kaloriengehalt. Pflanzliche Fette wie Rapsöl enthalten aber zusätzlich auch gute Nährstoffe.

6. Sparen Sie bei Zucker und Salz

Gezuckerte Lebensmittel fördern nicht nur Karies, sie sind meist auch nährstoffarm und enthalten unnötige Kalorien. Salz hingegen kann den Blutdruck erhöhen, weshalb Sie laut DGE nicht mehr als sechs Gramm pro Tag zu sich nehmen sollten.

7. Trinken Sie vorrangig Wasser

Wer mit Zucker gesüßte Getränke trinkt, erhöht laut DGE sein Risiko für Übergewicht und Diabetes Typ 2. Der Körper braucht Flüssigkeit – mindestens 1,5 Liter sollen es sein, am besten in Form von purem Wasser. Alternativen sind ungesüßte Getränke wie Tee.

8. Bereiten Sie Ihre Lebensmittel schonend zu

Auch die richtige Zubereitung des Essens beeinflusst, wie gut es uns tut. Die DGE empfiehlt, Lebensmittel so kurz wie nötig zu garen und dabei wenig Fett zu verwenden.

9. Essen Sie achtsam und bewusst

Wer langsam und bewusst isst, kann der DGE zufolge dadurch nicht nur besser genießen, sondern fördert auch das Sättigungsempfinden. Sie empfiehlt daher, sich stets eine Pause für eine Mahlzeit zu nehmen und langsam zu essen.

10. Achten Sie auf Ihr Gewicht und bleiben Sie in Bewegung

30 bis 60 Minuten moderate Bewegung pro Tag helfen, gesund und fit zu bleiben. Dazu reicht es laut DGE schon aus, den Alltag aktiver zu gestalten: Zum Beispiel, indem Sie öfter einmal zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren.

Dieser Artikel rührt Ursprünglich der Online-Plattform Fokus her.
Und hier geht es via diesem Link zum ursprünglichen Artikel.

Gute Stimmung mit passenden Pflanzen

Es gibt Pflanzen, die bei Stress und Depressionen ausgleichend wirken. Viele Drogisten & Drogistinnen wissen darüber Bescheid.
Auf einer Vitalreise können diese natürlichen Mittel muntere Anwendung finden. Bekannte Vertreter derartig ausgezeichneter Pflanzenteile sind der Rosenwurz, Ginseng und die Taigawurzel, alle drei zur Behandlung von Stress.

Man bezeichnet sie als adaptogene Pflanzen. Ein Adaptogen bezeichnet im alternativmedizinischen Sprachgebrauch biologisch aktive Pflanzenstoffe, die manchem Organismus helfen, sich erhöhten körperlichen und emotionalen Stresssituationen anzupassen.

Adaptogene Pflanzen wachsen unter extremen Wetter- und Klimabedingungen. Das gilt für arktische Gebiete, aber auch für Skandinavien, China und der Mongolei. Rosenwurz, Ginseng und Taigawurzel werden in diesen Gebieten geerntet. Die Pflanzen können aber auch bei uns kultiviert werden.

Natalia Leutnant beschreibt in ihrem Buch die Wirksamkeit dieser Mittel und veranstaltet auch Seminare dazu. Sie betreibt eine Biogärtnerei in Walsrode, Lüneburger Heide.
Zum Buch von Natalia Leutnant, erschienen im AT-Verlag

In der Nähe der Gärtnerei befindet sich der Waldvogelpark.
Weltvogelpark Walsrode auf der Webseite Lüneburger Heide

Es lohnt sich allemal, eine schöne Reise dorthin zu unternehmen. Für Touristiker ist die Lüneburger Heide eine ideale Reisedestination auf Vitalreisen.

Tipp zur Vitalreise

Verschiedene Tees, aber auch Kaffeemischungen enthalten die Wirkstoffe Salidrosid und Rosavin, beides Stresskiller.

Tee trinken ;->! Spazieren, sich Zeit nehmen und spüren, richtig Lust daran kriegen, sich zu spüren. Freilich nach persönlich passendem Zeitpunkt kann ein Hang zur Gemütlichkeit nie verkehrt sein. Ein «richtig» oder «falsch» gibt es sowieso nicht, alles befindet sich in seinem eigenen Lernprozess; von daher ist das hier lediglich als positiver Impuls gedacht.

Vitalität hat ferner nichts mit Hochleistungssport gemein, sondern vielmehr mit einem bewussten gesunden Leben. Und dazu hält die Natur ein breites Spektrum bereit, wie Ihnen Ihre Drogerie gerne aufzeigt.

Auch ist der eigene Körper erst einmal der beste Freund mit sagenhaften Selbstheilungskräften; Natürliches von außerhalb kann hingegen als Hilfe zur Selbsthilfe dienen.

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Vital reisen – auf den Bauch hören

Ich lese gerade ein Buch, darüber, wann wir auf den Bauch hören sollten;
Bauchgefühle erschienen im Verlag Edition a.

Mit dem Bauch und Darm setzen sich viele Mediziner und Psychologen auseinander. Hier sitzt unser Unterbewusstsein. Der Bauch reagiert schnell und schützt damit; doch daraufhin bräuchte es eine sorgfältige Abwägung vor weiteren Entschlüssen.

Die meisten Entscheide trifft unser Gehirn, und sofern noch das Herz einbezogen wird, ergibt dies die besten Resultate. Unser Bauch schützt lediglich, es befinden sich sogar Gehirnzellen im Darm. Die Darmtätigkeit beeinflusst demnach ungünstig jeglicher negative sowie langanhaltend hoher positiver Stress.

Giulia Enders verfasste ja mit dem Buch «Darm mit Charme» einen Bestseller, der den richtigen Umgang mit unserem Darm aufzeigt.
Wikipedia Eintrag vonGiulia Enders

Deswegen sollten wir Stress schnellstmöglich abbauen, denn er führt langfristig zu Krankheiten.

Eine dazu persönlich ansprechende Vitalreise böte sich als ideale Option an. Regelmäßige ausreichend Bewegung und gesundes, weitgehend naturbelassenes aber auch schmackhaftes Essen leisten dazu ebenfalls ihren Beitrag.
Bauch und Darm ergeben ein komplexes Konstrukt zugunsten der Darmflora mit immenser Vielfalt an Bakterien; aber auch Archaeen und Pilze erweisen sich hier als tolle «Darmkomplizen». Man spricht hinsichtlich der Gesamtheit aller Mikroorganismen eines Lebewesens, (welche es natürlicherweise besiedeln,) von einem Mikrobiom. So gesehen, ergibt ein Mensch samt seinen vielen fremden Organismen ein symbiotisch kooperierendes Wunderwerk.

Auf Reisen ins Ausland gewöhnt sich der Magen in der Regel bald um.
Trotzdem sollte dafür im Vorfeld aber auch während einer Fernreise Zeit eingerichtet werden. Der Magen sollte sich allmählich an eine fremde Küche gewöhnen können.
Vitalreisen zeichnen sich kaum durch Hektik aus, Gelassenheit und Stille überflügeln deren Aufenthalt. Eine Ayurveda-Reise nach Indien für 14 Tage brächte relativ wenig. Innert Kürze in solch einem fernen Urlaubsland eine heimische Ernährung zu erwarten, wäre unrealistisch und verdärbe neben dem Magen auch die Freude an der Exotik.

Gerne verweisen wir hier auf unsere «5 Tipps» hinsichtlich unseres Bauchgefühls.
Dies, um Sie zuversichtlich zum Nichtstun oder Tun zu inspirieren.

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Tut gut – Wasser treten

Kaltes Wasser regt die Durchblutung an und bringt den Kreislauf in Schwung. Durch den Reiz des kalten Wassers werden Nervensystem und Stoffwechsel angeregt. Das alles hat einen positiven Einfluss auf unsere Abwehr- und Selbstheilungskräfte. 

Das wusste Herr Kneipp sehr wohl. Bei müden und schwerer Beinen, die sich nach langem Stehen oder Sitzen bilden wirken sich Kneippkuren positiv aus. Dabei wird die Durchblutung gefördert und Krampfadern schwellen ab. 

Kneippen ist auch eine prima Fußgymnastik, und sehr viele Bäder verfügen über Kneippanwendungen. Einerseits startete Sebastian Kneipp seine Versuche in Bad Wörrishofen, andererseits empfehle ich hier gerne auch die Egronetbäder in meiner Heimat oder beispielsweise dieses traditionelle Wellnesshotel in Slowenien.

Wellnesshotel Slowenien

Kneippen bedeutet einfach gesagt Wassertreten.

Anleitung zum Kneippen aus Medbase;

Anleitung zum Wassertreten

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Spazieren und Waldbaden für die Vitalität

Spazieren ist gesund – hierbei der ganze Körper gefordert.

Zum einen wird beim Gehen die Muskulatur des gesamten Beines gestärkt – von der Wade bis und mit Oberschenkel. Fuss-, Knie-, Hüftgelenke und die Wirbelsäule sind in Bewegung, was zudem dessen Beweglichkeit und Knochenmasse erhält und stärkt. All das beugt ferner Gelenkschäden vor, da dies die gesamte Knorpelmasse der Beine nährt. Die Knorpelmasse befindet sich an den Gelenken, an den Bandscheiben und in den Menisken im Kniegelenk.
Neben einer erhöhten Sauerstoffzufuhr und einer Verbesserung des geistigen Zustandes, wird dadurch auch der Kreislauf angekurbelt und die Koordinationsfähigkeit verbessert.

Positive Nebeneffekte im Überblick
  • Aufbau der Knochendichte
  • Ankurbelung des Kreislaufs
  • Verbesserung der Koordinationsfähigkeit
  • Aufmerksamkeit für sich und Umgebung
  • gute Sauerstoffzufuhr.
Lieber in der Stadt oder im Wald flanieren?

Es bräuchte eine gewisse Alltagsferne. Manchen findet am Flanieren in Konsumtempeln oder Fußgängerzonen Gefallen; die meisten hingegen mögen lieber Parks für Spaziergänge, oder noch lieber, die Natur. Bereits bei einem 15-minütigen Spaziergang wird Stress abgebaut, ideal «fahren die meisten herunter», wenn dafür mehr Zeit ist. 

Wie wäre es mit einem Waldbad?

Die Stimmung bei und nach einem 30-minütigen Waldspaziergang hellt beachtlich auf. Das fand die Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL in einer Studie heraus. Auf einer Bank Platz zu nehmen, oder sich auf einen Waldboden zu legen ist Erholung pur. Ein klassisches Waldbad verläuft ungestört, entspannt und belebt. Bei Ferien auf dem Land sollte die Chance für solch ein Bad wahrgenommen werden. 

Bei schlechtem Wetter spazieren

«Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.» Spaziergänge bei Nebel und Regen verraten sich stets als beste Medizin gegen Winterblues und Behäbigkeit. Der tägliche Spaziergang, auch bei schlechtem Wetter steigert das Wohlbefinden ungemein, kurz- wie langfristig.

Und wer Vitalreisen unternimmt, sollte derweil jeden Tag hinaus.

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